Der Sommer ist da Tipps zum Umgang mit den heißen Temperaturen

Liebe Bewohner,

weil der Körper nicht nur durchs Schwitzen für Abkühlung sorgt, sondern sich die Blutgefäße weiten, sinkt der Blutdruck, der Kreislauf wird geschwächt. Das kann dazu führen, dass das Gehirn zu wenig Sauerstoff erhält. Es droht ein Hitzekollaps mit Verwirrtheitszuständen und Bewusstlosigkeit, im schlimmsten Fall kann es zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag kommen. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Kreislauf ohnehin instabil ist, wie etwa chronisch Kranke und ältere Menschen.

Um die Gefahr eines Hitzekollapses zu verringern und sich vor extremen Temperaturen zu schützen, haben wir diese Tipps für Sie zusammengestellt. Schonen Sie Ihre Gesundheit wenn’s anstrengend heiß wird:

Tipp 1: Ausreichend und richtig trinken

Generell raten Mediziner dazu, ausreichend zu trinken. Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollte man täglich zu sich nehmen, empfiehlt etwa die Bundesärztekammer. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollte die Menge allerdings deutlich darüber liegen. Denn während ein erwachsener Mensch im Laufe eines normalen Tages etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit verliert, könne sich der Verlust an heißen Tagen schnell auf das Zwei- bis Dreifache steigern.

Auch wenn die Verlockung groß ist, auf eisgekühlte Getränke sollte man bei sehr hohen Temperaturen lieber verzichten. Sinnvoller sei es, warme Getränke zu sich zu nehmen, die zu einem leichten Schwitzen führen. „Dadurch wird ein Abkühlen des Körpers bewirkt, ohne dass es zu Kreislaufbelastungen kommt“, heißt es auf der Internetseite der Bundesärztekammer.

Um den Durst bei Hitze zu löschen und dem Körper Kochsalz, Magnesium und andere Elektrolyte zurückzugeben, die er durchs Schwitzen verliert. „Den Salzverlust durch starkes Schwitzen kann man am besten durch natriumreiches Mineralwasser oder tassenweise getrunkene Gemüse- oder Fleischbrühen wieder ausgleichen“, zitiert die Barmer GEK die Medizinerin Dr. Ursula Marschall auf ihrer Internetseite. Wirksame Durstlöscher seien zudem ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees sowie Frucht- und Gemüsesaftschorlen mit dem Mischverhältnis 1:1, schreibt die Bundesärztekammer.

Tipp 2: Die richtige Ernährung

Wer den Körper dabei unterstützen möchte, mit der Hitze fertig zu werden, sollte an heißen Tagen auf leichte Kost zurückgreifen. Wasserreiches Obst, Gemüse, Salat und Nudeln, Fisch oder mageres Fleisch seien laut Barmer GEK eine gute Wahl. Sie belasteten das Verdauungssystem nicht unnötig. Zudem rät die Krankenkasse dazu, mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Unsere Eis Truhe im <Restaurant ist gut gefüllt, sprechen Sie die Damen an der Rezeption oder die Mitarbeiter im Restaurant an wenn Sie ein eins haben möchten.

Tipp 3: Die richtige Kleidung

Luftige Röcke und kurze Hosen, die richtige Kleidung kann dazu beitragen, heiße Temperaturen erträglicher zu machen. Zu „leichter, bequem sitzender Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen“ rät Stephan Mayer von der Techniker Krankenkasse. Helle Stoffe förderten zudem die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.

Tipp 4: Direkte Sonne und Mittagshitze meiden

Ein naheliegender Ratschlag, der dennoch nicht vergessen werden sollte: „Bleiben Sie bei mehr als 30 Grad generell möglichst im Schatten“. Zudem sollte auf anstrengende körperliche Tätigkeiten verzichtet werden. Auch die Mittagshitze sollte konsequent vermieden werden. Ein wenig Bewegung bringe allerdings den Kreislauf in Schwung und sei auch an heißen Sommertagen ratsam. Spaziergänge oder Einkäufe sollte man lieber in die noch kühlen Morgenstunden legen.

Tipp 5: So verschaffen Sie dem Körper gesunde Abkühlung

Um sich ein wenig abzukühlen gibt es hilfreiche Tipps. „Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.“ Ebenso wohltuend sei es, die Unterarme zwischendurch für ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser zu halten oder sich ein kühles Fußbad zu gönnen, nutzen Sie dazu bitte die auf den Balkonen aufgestellten Planschbecken.

Tipp 6: Erholsamer Schlaf auch bei Hitze

Hat sich das Schlafzimmer während warmer Sommertage zu sehr aufgeheizt, bringt einen das um einen erholsamen Schlaf. Deshalb gilt: Sonne und warme Luft müssen draußen bleiben. Die Fenster sollten nur frühmorgens bei kühler Morgenluft geöffnet werden. Tagsüber halten demnach geschlossene Fenster, Jalousien oder Vorhänge Sonnenstrahlen und Hitze draußen.

Kühlt sich die Luft nachts ab, kann natürlich auch nachts das Zimmerfenster geöffnet werden. Vor dem Zu-Bett-Gehen kann eine kurze Dusche helfen, einen ruhigen Schlaf zu finden. Statt seiner Intuition zu folgen und kaltes Wasser zu wählen, sollte man jedoch lieber lauwarm duschen, raten die Experten. Dadurch öffneten sich die Poren, durch die aufgestaute Hitze den Weg aus dem Körper finde.

Tipp 7: Erste Hilfe bei Hitzekollaps oder Hitzschlag

Bei zu viel Hitze und zu wenig Flüssigkeitsaufnahme droht ein Hitzekollaps. Der Kreislauf bricht zusammen. Die typischen Symptome: starker Durst, ein trockener Mund, rote Haut und starkes Schwitzen. Ganz ähnlich sind die Symptome beim Hitzeschlag „Er kündigt sich mit Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen an“, „die Haut ist trocken, rot und heiß.“

Bitte sprechen Sie uns am wenn Sie sich unwohl fühlen unsere Mitarbeiter kümmern sich um alles Weitere.

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit

Monika Sonnenberg und das Team der Seniorenresidenz Harburg



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